Wenn Infrastruktur fehlt: PowerBully präsentiert hochgeländegängige Mobilitätslösungen auf der Interschutz 2026
Mitten in der Sperrzone, wo andere Maschinen längst aufgeben müssen, leistet der PowerBully einen entscheidenden Beitrag zum Wiederaufbau, wie hier nach der Räumung eines Erdrutsches im Dorf Blatten (Schweiz).
Mobilität jenseits befestigter Straßen
Wenn Straßen durch Unwetter zerstört oder Böden durch Starkregen unpassierbar werden, bricht oft die lebenswichtige Versorgungs- und Logistikkette ab. In diesen Szenarien kommen die geländegängigen PowerBully ins Spiel. Dank seines extrem niedrigen Bodendrucks, der hohen Traktion sowie seiner Bodenanpassung navigiert das Kettenfahrzeug sicher über aufgeweichte Flächen, Schlamm und unwegsames Gelände.
„Unsere Fahrzeuge stellen die Mobilität genau dort sicher, wo die Infrastruktur versagt“, erklärt Simon Holland, Vertriebsleiter von PowerBully. „Wir bieten eine Plattform, die Hilfsgüter, Sandsäcke oder Betriebsmittel wie Kraftstoff und Wasser direkt an den Einsatzort bringt – unabhängig vom Zustand der Wege.“
Ein Chassis, unendliche Möglichkeiten: Das modulare Konzept
Das Herzstück des Messeauftritts ist die Vielseitigkeit der Geräteträger. PowerBully setzt auf zwei bewährte Konzepte:
Chassis-Modelle mit Hakenlift: Diese „Schweizer Taschenmesser“ der Logistik ermöglichen den Transport unterschiedlichster Aufbauten. Ob Pritsche für den Materialtransport, spezialisierte Feuerwehrmodule oder Container-Lösungen – das Trägerfahrzeug bringt Equipment dorthin, wo es benötigt wird. Standardisierte Schnittstellen, wie eine LKW-konforme Rahmenbreite und ein Nebenabtrieb (PTO) machen die Integration für Aufbauhersteller so einfach wie nie.
Dumper-Modelle: Für Räum- und Bergungsarbeiten nach Umweltereignissen sind die Dumper mit robuster Kippmulde prädestiniert. Sie transportieren Erdmassen, Geröll oder Schutt effizient aus unzugänglichen Sperrzonen.
Sicherheit und Qualität „Made in Germany“
Besonders unter extremen Einsatzbedingungen steht die Sicherheit der Einsatzkräfte an erster Stelle. Die in Laupheim entwickelt und produzierten Fahrzeuge verfügen über ROPS- und FOPS-zertifizierte Kabinen. Ein modernes Kamera- und Spiegelsystem garantiert maximale Rundumsicht, was besonders in unübersichtlichen Einsatzlagen entscheidend ist.
Bewährt in der Praxis: Von Blatten bis zum Hochwasserschutz
Die Leistungsfähigkeit ist nicht nur theoretisch: Der Katastrophenschutz Niedersachen setzt über das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) bereits seit mehreren Jahren auf die Ketten-Technologie aus dem Hause Kässbohrer. Auch in Blatten (Schweiz) bewährte sich der PowerBully bereits bei der Räumung von Humusmaterial nach einem gravierenden Erdrutsch im Jahr 2025:
„In diesem Gelände sind Ketten unverzichtbar – mit Rädern kommt man hier nicht weiter“, so Stefan Ritler, ein erfahrener Anwender im alpinen Gelände, der bei der Räumung in Blatten Erfahrung mit PowerBully sammelte.
PowerBully erleben auf der Interschutz 2026
Besucher der Interschutz können sich an Stand L48 im großen Freigelände live von den Fahrzeugen überzeugen. Das PowerBully Team freut sich auf Gespräche zu individuellen Aufbaukonzepten und spezifischen Einsatzszenarien im Katastrophenschutz.

Der PowerBully 9C mit Hakenlift ist als vielseitiges Transportfahrzeug für verschiedenste Aufbauten, wie hier eines Abrollkippers, im Einsatz etabliert. Foto: Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz.